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Am 08. Oktober 1987 kam DIRTY DANCING zum ersten Mal in die (west)deutschen Kinos. Kurze Zeit zuvor fand die amerikanische Weltpremiere mit den Stars Patrick Swayze
und Jeninfer Grey im Mann's Chinese Theater in Los Angeles statt. Der Siegeszug dieses Tanzfilmes begann und brachte den Film in die ganze Welt. Sogar die DDR,
die "Westfilme" nur ganz selektiv in ihre Kinos brachte, zeigte DIRTY DANCING kurz nach dem Start in Westdeutschland. Die DDR-Bürger rasteten förmlich aus und stürmten die Kinos. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl war DIRTY DANCING in der DDR sogar noch viel erfolgreicher als in der alten Bundesrepublik. Hier sahen über 8,5 Mio.
begeisterte Menschen diesen Film im Kino (dies war einer der meist bestbesuchten Film, seitdem die Besucherzahlen aufgezeichnet wurden) leider gibt es keine genauen
Zahlen für die DDR, aber Experten schätzen die Zahl auf über 3 Mio. Besucher. Nach der Kinoauswertung wurden Millionen Videokassetten und später DVD's verkauft.
Die meisten Besucher waren weiblich; nachdem die jungen Mädchen ihren Müttern von DIRTY DANCING erzählt haben, gingen auch diese ins Kino und nahmen zum großen Teil auch die Großmütter mit. DIRTY DANCING ist also einer der seltenen Filme, der praktisch alle Generationen anspricht. Manche Damen waren so begeistert, dass sie nachweislich diesen Film über 100 Mal im Kino gesehen haben. Es wurden wieder Tanzschulen eröffnet, die den jungen Menschen Mambo und Salsa beibrachten. Auch in den Kinos wurde in den Gängen getanzt – der Film war eine einzige Party! Wussten Sie eigentlich, dass es natürlich eine Frau war,
die diesen Film nach Deutschland gebracht hat? Die Scouts der großen, markt- und kapitalstarken Verleihfirmen fanden den Film nicht erfolgversprechend. Allein Beate Bender vom kleinen Apollo- Filmverleih glaubte an das Potential. Praktisch mit ihrem letzten Geld – gegen die Widerstände von vielen Geschäftspartnern – wurden die ersten 50 Filmkopien finanziert. Erst nach zwei bis drei Wochen hat dann die Mundpropaganda gewirkt und der Erfolg wurde größer und größer. Am Ende lief DIRTY DANCING mit den damals absolut höchsten Kopien Anzahl in über 425 Kinos und das monatelang. Beate Bender wurde
zur Unternehmerin des Jahres gewählt

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